Geschichte

Gegründet 1870 – damals noch als „Vollmer Turnverein“, als Oberbrügge noch gar nicht Oberbrügge hieß – hat der TuS so einiges erlebt: Weltkriege, eine Damenabteilung die zweimal abgelehnt wurde bevor sie endlich durfte, und einen Sportplatz der zwischenzeitlich als Ackerland herhalten musste.

Was geblieben ist: die Leidenschaft fürs Bewegen und die Freude am Miteinander – seit 1870, mit oder ohne Fass Bier auf Vereinskosten.

Start
1870

Vereinsgründung

Am 1. Juni 1870 wird der „Vollmer Turnverein“ gegründet. Der Name leitet sich vom damaligen Ortsnamen „Vollme“ ab, da die Bezeichnung „Oberbrügge“ erst ab 1891 gebräuchlich wurde.

1874

Turngau-Mitgründer

Der Verein gehört zu den Mitgründern des Turnverbandes für die Grafschaft Mark.

1875

Erste Statuten & Vereinsfahne

In der Generalversammlung vom 18. Februar 1875 werden die ersten Vereinsstatuten beschlossen. Im Juli desselben Jahres wird die noch heute erhaltene Vereinsfahne geweiht.

1879

Eingliederung in den 6. Bezirk

Der Märkische Turngau wird in sieben Bezirke aufgeteilt. Der Vollmer Turnverein wird dem 6. Bezirk zugeteilt, dem er bis 1932 angehört.

1881

Neues Vereinslokal

Das Vereinslokal wird von der Rhadermühle nach Ehringhausen in die Gaststätte Giersieper verlegt.

1891

Vereinspause

Nach einer erfolglosen Suche nach einer geeigneten Turnhalle ruht die Vereinstätigkeit. Die Jugend des Ortes weicht auf Turnstätten in Halver, Brügge und Berkenbaum aus.

1897

Wiedergründung

Der Vollmer Turnverein wird neu belebt. Mit der neu erbauten Germaniahalle steht erstmals eine eigene Turnstätte zur Verfügung – das Mitgliederverzeichnis zählt bereits 234 Namen.

1898

Trommler- und Pfeiferkorps

Das Trommler- und Pfeiferkorps des Vereins wird wieder aufgestellt.

1901

Bezirksturnfest

Am 22. und 23. Juni 1901 richtet der Verein das 12. Bezirksturnfest des 6. Bezirks in Oberbrügge aus.

1905

Erste Erwähnung der Damen

Erstmals werden Frauen in den Vereinsprotokollen erwähnt – sie dürfen an einem Ausflug zur Glörtalsperre teilnehmen.

1906

Damenabteilung abgelehnt

Anträge auf Gründung einer Damenabteilung werden in den Generalversammlungen 1906 und 1907 abgelehnt.

1913

Neuer Turngau & Sportplatz

Der Lenne-Volme-Turngau wird gegründet, mehrere Vereine wechseln dorthin. Mit finanzieller Unterstützung von Regierung, Kreis und Gemeinde Halver wird der Sportplatz Ehringhausen angelegt.

 

1914

Bezirksturnfest auf neuem Platz

Kurz vor Ausbruch des Ersten Weltkriegs richtet der Verein am 18. und 19. Juli 1914 das 22. Bezirksturnfest auf dem neuen Sportplatz aus.

1916

Turnbetrieb im Krieg

Trotz des laufenden Krieges wird der Turnbetrieb aufrechterhalten. Am 25. Juni 1916 findet in Ehringhausen noch das Jugend-Bezirksturnfest statt.

1918

Sportplatz als Ackerland

Im letzten Kriegsjahr wird der Sportplatz als Ackerland genutzt. Nach Kriegsende wird er 1919 wiederhergestellt.

1920

Damenriege & Jubiläum

Beschreibung des Ereignisses.In der Generalversammlung vom 24. April 1920 wird die Gründung einer Damenriege beschlossen. Am 11. und 12. September feiert der Verein sein 50-jähriges Bestehen mit Kommers, Schauturnen und weiteren Vorführungen.

1931

Neuer Sportverein

Der „Spiel und Sportverein Oberbrügge“ wird gegründet.

1934

Vereinsfusion

Der Spiel und Sportverein Oberbrügge und der Vollmer Turnverein schließen sich zusammen. Der neue Verein trägt fortan den Namen „Turn- und Sportverein Oberbrügge 1870″.

1935

Vereinsleben unter neuen Vorzeichen

Ab 1935 machten sich die politischen Vorgaben der NS-Zeit auch im Vereinsleben bemerkbar. Eingezogene Vereinsmitglieder erhielten zum Abschied kleine Geschenke, während Jugendliche unter 18 Jahren ohne Zugehörigkeit zu HJ oder BdM nicht mehr aufgenommen werden durften. Ab Ende 1936 mussten zudem die Schülerabteilungen aufgegeben werden.

1939

Sport im Schatten des Krieges

Mit Beginn des Zweiten Weltkriegs wurde der Vereinsbetrieb zunehmend schwieriger. Einberufungen, die zeitweise Beschlagnahmung des Hüttebräucker Saales und später die Gefahr von Bombenangriffen bremsten die Aktivitäten deutlich aus. Ganz zum Erliegen kam der Sport jedoch nicht: Damen- und Altersriege turnten weiter, auch Jugend-, Handball- und Fußballangebote bestanden zunächst fort.

1945

Neustart nach dem Krieg

Nach der Genehmigung durch die Militärregierung fand am 24. November 1945 die Gründungsversammlung des „Zentral-Turn- und Sportvereins Oberbrügge“ statt. Dem Neustart war ein erheblicher bürokratischer Aufwand vorausgegangen. Erste Turnabteilungen konnten noch im Dezember wieder mit Übungsstunden beginnen.

1946

Neuer Sportplatz

Im Herbst 1946 wurde der neue Sportplatz in Oberbrügge eingeweiht. Errichtet wurde er durch die Fußballabteilung – mit finanzieller Unterstützung vieler Einwohnerinnen und Einwohner aus Oberbrügge und Ehringhausen.

1947

Handball und Kinderturnen kehren zurück

Die Handballabteilung nahm 1947 wieder den Spielbetrieb auf. Anfang 1948 wurde zudem die Kinderabteilung neu ins Leben gerufen.

1948

Neue Traditionen entstehen

Erstmals wurde das Ostereiersuchen der Kinderabteilung am Ostersamstag durchgeführt – eine Veranstaltung, die schnell zur beliebten Tradition wurde. Außerdem entstand eine Tischtennisabteilung, die bis 1954 bestand.

1949

Die Altersriege startet wieder

1949 nahm die Altersriege den Turnbetrieb wieder auf. Das 80-jährige Jubiläum wurde mit einem großen Bezirkskinderturnfest eingeleitet, an dem 1950 mehr als 1.000 Kinder teilnahmen. Eine Sportwerbewoche und ein Festkommers rundeten die Feierlichkeiten ab.

1951

Fußball geht eigene Wege

Am 17. Juli 1951 traten 65 Mitglieder der Fußballabteilung aus dem Verein aus und gründeten den FC Oberbrügge. In den 1950er-Jahren blieb das Vereinsleben dennoch sehr aktiv – besonders in der Leichtathletik, im Handball und in den Turnabteilungen.

1953

Starke Jugend beim Turnfest

Beim Deutschen Turnfest in Hamburg erzielte eine gemeinsame Jugendmannschaft des TuS Halver und des TuS Oberbrügge einen beachtlichen Erfolg. Sie wurde zweitbeste Mannschaft Westfalens und beste Mannschaft des Lenne-Volme-Turngaus.

1955

Erfolg in der Halle

Die A-Jugendmannschaft gewann beim Hallensportfest des Lenne-Volme-Turngaus in Lüdenscheid den ersten Platz. Bei den westfälischen Hallenmeisterschaften belegte sie im selben Jahr den neunten Platz.

1956

Leichtathletik auf hohem Niveau

Die Leichtathletikabteilung erreichte in dieser Zeit einen besonders starken Leistungsstand. Die Juniorenmannschaft wurde 1956 und 1958 bei den westfälischen Hallenmeisterschaften in Dortmund Westfalenmeister.

1958

Turnfest in München

Am Deutschen Turnfest in München nahmen 27 Vereinsmitglieder teil. Auch die Handballabteilung war in den 1950er-Jahren meist erfolgreich in der 1. Kreisklasse aktiv, während die Damenabteilung besonders im Geräteturnen überzeugte.

1960

Aufstieg und Jubiläum

Die 1. Mannschaft wurde Meister der Kreisklasse und stieg in die neu gegründete Kreisliga auf. Das 90-jährige Vereinsjubiläum wurde im November mit einem großen Winterfest im Hüttebräucker Saal gefeiert.

1962

Hoffnung durch die neue Turnhalle

Mit der Fertigstellung der neuen Schulturnhalle in Oberbrügge verband der Verein große Hoffnungen. Tatsächlich verbesserte sich der Besuch der Turnstunden nach der Eröffnung spürbar.

1963

Der Name LoChon entsteht

Vom Deutschen Turnfest in Essen kehrten elf Vereinsmitglieder als Sieger zurück. Beim Hammer Turn- und Spielfest erhielt die Altersriege außerdem ihren neuen Namen: „LoChon“ – bis heute ein Markenzeichen der Abteilung.

1967

40 Jahre Handball

Zu Pfingsten feierte die Handballabteilung ihr 40-jähriges Bestehen. Gefeiert wurde mit einem Festkommers im Feuerwehrzelt und einem Turnier nach Hallenart.

1969

Handball zieht um

Da der Sportplatz Ehringhausen nicht mehr genutzt werden konnte, musste die Handballabteilung ihren Feldspielbetrieb auf den Sportplatz des FC Oberbrügge verlegen. Dort wurden im Herbst auch die Volmetal-Meisterschaften als Kleinfeldturnier ausgetragen.

1970

100 Jahre TuS Oberbrügge

Der Verein feierte sein 100-jähriges Bestehen. Die Jubiläumsveranstaltungen wurden ein großer Erfolg. Gleichzeitig bereicherten neue Gruppen wie die Frauengymnastik-Riege und die Mutter-Kind-Riege das Vereinsleben.

1971

Spielgemeinschaft im Handball

Die Handballabteilung schloss sich im Februar zur Spielgemeinschaft Berkenbaum-Oberbrügge zusammen. Der Spielbetrieb wurde größtenteils nach Berkenbaum verlegt. Im Oktober stieg die 1. Mannschaft in die Verbandsliga auf.

1972

Kinderturnfest kehrt zurück

Nach längerer Pause wurde wieder ein Vereins-Kinderturnfest veranstaltet. Damit knüpfte der Verein an eine wichtige Tradition an.

1973

Turnfest in der Schulturnhalle

Nach einer Zwangspause konnte in der Schulturnhalle wieder ein Turnfest ausgerichtet werden. Die Vorführungen kamen gut an. Außerdem kehrten drei Teilnehmer vom Deutschen Turnfest in Stuttgart als Sieger zurück.

1974

Sportabzeichen-Erfolge

Insgesamt 44 Turnerinnen und Turner erfüllten die Bedingungen für das Deutsche Sportabzeichen.

1978

Starke Beteiligung

Mehr als 100 Kinder nahmen am Vereins-Kinderturnfest teil. Außerdem reisten 14 Sportlerinnen und Sportler zum Deutschen Turnfest nach Hannover. 80 Vereinsmitglieder wurden mit dem Deutschen Sportabzeichen ausgezeichnet.

1980

Bauarbeiten bremsen den Turnbetrieb

Der Anbau an die Schulturnhalle beeinträchtigte den Turnbetrieb erheblich. Gleichzeitig entstanden neue Umkleide- und Geräteräume, die den Verein langfristig stärkten.

1981

Neue Bühne und Volleyball-Nachwuchs

Beim Turnerfest konnte erstmals die neu erstellte Bühne genutzt werden. Die Veranstaltung fand großen Zuspruch. Ende des Jahres wurde zudem eine Jugend-Volleyballmannschaft gegründet.

1982

Tischtennis kommt zurück

Erstmals fanden Dorfmeisterschaften im Tischtennis statt. Daraus entwickelte sich nach kurzer Zeit die Gründung einer neuen Tischtennis-Mannschaft.

1983

Turnfest, Lauftreff und 500 Mitglieder

45 Sportlerinnen und Sportler des TuS nahmen am Deutschen Turnfest in Frankfurt teil. Die Volleyball-Senioren waren bei Gauveranstaltungen erfolgreich, der Lauftreff wurde gegründet und die Mitgliederzahl überschritt erstmals die Marke von 500.

1985

Aufstieg und neue Turniertradition

Die Tischtennis-Männermannschaft schaffte den Aufstieg in die zweite Kreisklasse. Im Dezember fand außerdem das erste Volleyball-Stutenkerl-Turnier für Vereinsmitglieder statt.

1986

Fahrradtour und Sportabzeichen

Bei der Sportwerbewoche wurde erstmals eine Fahrradtour mit mehr als 100 Teilnehmenden durchgeführt. Das Deutsche Sportabzeichen konnte 69 Mal verliehen werden.

1987

Eine Eiche für Oberbrügge

57 Sportlerinnen und Sportler nahmen am Deutschen Turnfest in Berlin teil. Als Gastgeschenk erhielt der Verein eine kleine Deutsche Eiche, die später auf dem Freizeitgelände an der Grundschule eingepflanzt wurde.

1988

Bürgerhaus-Bau und Vereinsalltag

Die Bauarbeiten für das Bürgerhaus an der Schulturnhalle behinderten den Turnbetrieb stark. Das Turnerfest musste ausfallen, das Osterfeuer konnte wegen schlechten Wetters erst einige Wochen später nachgeholt werden.

1990

Wechsel an der Vereinsspitze

Caspar-Heinrich Steinbach legte nach 14 erfolgreichen Jahren sein Amt als erster Vorsitzender nieder und wurde einstimmig zum Ehrenvorsitzenden gewählt. Auch sportlich blieb der Verein aktiv, unter anderem im Volleyball und in der Handball-Spielgemeinschaft.

1991

Cross- und Querlauf startet

Aus Umweltschutzgründen fand das Osterfeuer erstmals nur noch als kleines Feuer an der Grundschule statt. Im Rahmen des Sportwochenendes wurde außerdem erstmals ein Cross- und Querlauf ausgetragen, an dem viele Läuferinnen und Läufer aus Nachbarvereinen teilnahmen.

1993

Square Dance in Unna

Beim Landesturnfest in Unna nahmen 30 Sportlerinnen und Sportler des TuS teil. 16 Damen beteiligten sich bei der Eröffnungsveranstaltung an einem Square Dance.

1994

Neue Vereinsfahne

Mehrere Frauen des Vereins erstellten in Eigenleistung eine neue Vereinsfahne. Die historische Fahne erhielt nach 124 Jahren einen Ehrenplatz im Bürgerhaus. Mit der neuen Fahne reisten 50 Sportlerinnen und Sportler zum Deutschen Turnfest nach Hamburg.

1995

125 Jahre gemeinsam aktiv

Unter dem Motto „125 Jahre gemeinsam aktiv“ feierte der TuS sein 125-jähriges Jubiläum. Festkommers, Turnerfest, Cross- und Querlauf, Turntag und weitere Veranstaltungen machten das Jubiläumsjahr zu einem großen Erfolg.

1996

Nachwuchs überzeugt

Bei den Bezirks-Kinder-Mannschaftsmeisterschaften im Geräteturnen erreichten die achtjährigen Turnküken einen hervorragenden dritten Platz. Der Cross- und Querlauf stellte mit 101 Teilnehmenden einen neuen Rekord auf.

1997

Landesturnfest und Ehrungen

15 Vereinsmitglieder nahmen mit Mannschaften der Dienstagsdamen und des LoChon am Landesturnfest in Paderborn teil. Für besondere Verdienste wurde Ehrenoberturnwart Bernhard Lucks mit der silbernen Ehrennadel des Lenne-Volme-Turngaus ausgezeichnet.

1998

Großes Turnfestjahr

Beim Deutschen Turnfest in München war der TuS mit 53 Teilnehmenden die zweitstärkste Mannschaft des Lenne-Volme-Turngaus. Die Step-Aerobic-Gruppe trat auf einer Großbühne am Marienplatz auf, und auch die LoChon-Volleyballer feierten starke Erfolge.

1999

Marathon, Nachwuchs und Musik

Zwei Läufer der Lauftreff-Gruppe nahmen am Köln-Marathon teil. Die Handball-Spielgemeinschaft warb besonders um neue Spielerinnen und Spieler im Jugendbereich. Außerdem brachte der LoChon seine erste eigene CD heraus.

2000

Beitragserhöhung und neue Regeln

Erstmals seit vielen Jahren beschloss der Verein eine Beitragserhöhung – auch im Zusammenhang mit der Umstellung von DM auf Euro. Der Cross- und Querlauf fand zum zehnten Mal statt. Der traditionelle Pentathlon-Wettkampf wurde modernisiert.

2001

Stadtmeister und Laufrekord

Drei TuS-Läufer nahmen am Berlin-Marathon teil. Bei den Volleyball-Dorfmeisterschaften wurde eine Halveraner Stadtmeisterschaft ausgetragen, die LoChon I gewann. Beim Cross- und Querlauf wurde mit 107 Aktiven ein neuer Teilnehmerrekord erreicht.

2002

Turnfest in Leipzig

Erstmals nach der Wende fand ein Deutsches Turnfest in den neuen Bundesländern statt. Eine über 40 Mitglieder starke Delegation des TuS reiste nach Leipzig und kehrte mit zahlreichen Erfolgen zurück.

2003

Ende des Handballsports

Die Mitgliedschaft in der Spielgemeinschaft Halver/Oeckinghausen endete. Damit ging die Tradition des Handballsports beim TuS Oberbrügge nach 76 Jahren zu Ende.

2004

Mitgliederrekord und erste Vorsitzende

Mit 620 Mitgliedern erreichte der Verein seinen bis dahin höchsten Stand. Nach 17 Jahren legte Manfred Stute sein Amt als erster Vorsitzender nieder und wurde Ehrenvorsitzender. Mit Angela Raue wurde erstmals eine Frau zur 1. Vorsitzenden gewählt.

2005

Turnfest in Berlin

Mehr als 30 Sportlerinnen und Sportler nahmen am Deutschen Turnfest in Berlin teil. Neben den sportlichen Aktivitäten gehörten auch gemeinsame kulturelle Programmpunkte dazu. Beim Cross- und Querlauf wurde mit 110 Läufern und 27 Walkern die höchste Teilnehmerzahl erreicht.

2006

Verein macht sich fit für die Zukunft

Wegen sinkender Teilnehmerzahlen im Leichtathletikbereich trat der Vorstand der Leichtathletik-Gemeinschaft Halver-Schalksmühle bei. Bei einer Klausur in der Landessportschule Sundern-Hachen beschäftigte sich der Vorstand mit der Zukunftsfähigkeit des Vereins.

2008

Neue Angebote für Kinder und Jugendliche

Für die jüngsten Sportabzeichen-Absolventen wurde erstmals das Mini-Sportabzeichen „Jolinchen“ verliehen. Rund 50 Kinder des TuS und des Kindergartens nahmen teil. Neu ins Angebot kam außerdem Basketball für Jugendliche ab zwölf Jahren.

2009

Frankfurt und starke Einzelplatzierungen

Beim Deutschen Turnfest in Frankfurt nahmen nur noch 21 Sportlerinnen und Sportler des Vereins teil. Dennoch konnten einige Wettkämpfer Turnfestsiege und gute Platzierungen erreichen. Dieter Matton belegte in seinem Wettbewerb einen starken zwölften Platz unter 224 Teilnehmenden.

2010

Crosslauf, Turnen und Taekwondo

Der Cross- und Querlauf fand bereits zum 20. Mal statt. Das Kinder-Geräteturnen sollte wieder aktiviert werden, und Kinder der Taekwondo-Gruppe wurden nach bestandener Prüfung mit neuen Gürteln ausgezeichnet. Außerdem wurde die Satzung überarbeitet und an neue Gegebenheiten angepasst.

2011

Kinder-Crosslauf startet

Neben dem Crosslauf für Erwachsene fand erstmals ein Kinder-Cross- und Querlauf statt. Auch der Pentathlon-Wettkampf blieb Teil des Programms – diesmal sogar wieder mit einem Ringkampf der beiden besten Jungen.

2012

Zumba und neue Impulse

Der Verein reagierte auf neue Entwicklungen und bot erstmals einen Zumba-Kurs an, für den sich direkt mehr als 40 Teilnehmende anmeldeten. Bei Leichtathletik-Hallenwettkämpfen in Schalksmühle gewann der TuS sowohl den Bezirks- als auch den Gau-Pokal.

2013

50 Jahre LoChon

Der erfolgreich gestartete Zumba-Kurs wurde durch weitere Kursideen ergänzt. Die LoChon-Abteilung feierte ihr 50-jähriges Bestehen mit einem Festakt und einer eigenen Festschrift. Gleichzeitig etablierte sich eine neue Volleyball-Gruppe, während die Taekwondo-Abteilung mangels Übungsleiter wieder eingestellt werden musste.

2014

Abschied vom Turnerfest

Das traditionelle jährliche Turnerfest fand zum letzten Mal statt. Andere langjährige Veranstaltungen wie Ostereiersuchen, Osterfeuer, Himmelfahrtswanderung und Nikolausfeier für die Kleinsten wurden weiter gepflegt.

2015

25 Jahre Cross- und Querlauf

Der Cross- und Querlauf fand zum 25. Mal statt und war damit die älteste Laufveranstaltung in Halver. Auch der Kinder-Crosslauf wurde weiter ausgebaut. Neu ins Programm kamen Reha-Sport und ein Rückenschul-Kurs.

2016

Zukunftsfähigkeit im Fokus

Auf der Jahreshauptversammlung ging es intensiv um die Zukunft des Vereins. Sorgen bereiteten personelle Veränderungen im Vorstand, fehlende Übungsleiterinnen und Übungsleiter sowie rückläufige Kinder- und Jugendgruppen. Als Gegenmaßnahmen wurden neue Kurse, Kooperationen und gezielte Personensuche angestoßen.

2017

Neuer Vorstand, neuer Internetauftritt

Nach mehreren Wechseln in der Vereinsführung konnten wichtige Positionen neu besetzt werden. Erstmals wurde auch ein neuer Internetauftritt vorgestellt. Die Mitgliederzahlen entwickelten sich wieder positiv, während am Deutschen Turnfest in Berlin nur noch zwei Sportler des TuS teilnahmen.

2018

Ehrenamt und Sportabzeichen

Bernhard Lucks wurde für seine jahrzehntelangen Verdienste, besonders rund um das Deutsche Sportabzeichen, vom Stadtsportverband Halver mit dem Sportbären ausgezeichnet. Die Zahl der Sportabzeichen-Absolventinnen und -Absolventen lag seit Jahren stabil bei rund 20 bis 27 Aktiven.

2019

Aktiv in die Zukunft

Der neue Vorstand stellte seine Ideen für die Zukunft des TuS Oberbrügge vor. Dorfsportabzeichen, Kooperationen mit Grundschule, Kindergarten und Jugendzentrum sowie die Zusammenarbeit im Aktionsbündnis Oberbrügge/Ehringhausen sollten weiter gestärkt werden. Auch das Dorffest wurde 2017 und 2019 wieder zu einem verbindenden Treffpunkt für den Ort.

2020

Der TuS wird 150 Jahre alt

Die für März 2020 organisierte Jubiläumsfeier musste wegen der beginnenden Corona-Krise abgesagt werden. Der Sportbetrieb ist wegen der Coronaregeln teilweise nicht, teilweise nur mit (strengen) Auflagen möglich. Wir bilden während dieser Zeit unsere Trainingszeiten aus der Halle draußen auf dem Sportplatz ab und bieten die Teilnahme an virtuellen Trainingsstunden an.  In 2021 und auch noch in 2022 organisieren wir die virtuelle Lauf- und Walking Challange „Cross & Quer in den Frühling“. Insgesamt setzen wir in der Zeit der Corona-Krise zwölf gesetzliche Anpassungen um und erläutern diese in eigenen, praxistauglichen Schutzkonzepten. Trotz des eingeschränkten Sportangebots bleiben uns die Mitglieder treu.

2021

Oberbrügge-Ehringhausen wird Golddorf

Unter Federführung des Aktionsbündnisses Oberbrügge-Ehringhausen und unter großer Beteiligung des TuS erringt das Dorf erstmals den Titel: Golddorf (im Märkischen Kreis).

2022

Oberbrügge-Ehringhausen holt Silber

Oberbrügge-Ehringhausen schafft auf Landesebene die Silbermedaille. Durch die Zusammenarbeit aller Vereine und Institutionen des Dorfes gelang in 2022 der Bau den Mehrgenerationenparks mit neuem Sportplatz, renoviertem und hübsch eingerichtetem Dorfcafe´, das unseren Sportgruppen nach dem Sport als willkommene Möglichkeit zum Kehraus zur Verfügung steht, und die Gestaltung des Wanderweges/der Crosslaufbahn um den Dorfteich sowie die Beleuchtung entlang der Anlagen.

Am 22.10.2022 wird dann im dritten Versuch die 150-Jahr-Feier des TuS durchgeführt. Wir feiern wie zu Zeiten der Turnerfeste, mit Liveband auf der Bühne in der Turnhalle und im angrenzenden Bürgerhaus.

2025

Das neue Dorfhaus

Bau des neuen Dorfhauses unter Regie des Aktionsbündnisses, dass allen Vereinen zur Verfügung steht und das wir als TuS erstmals am 20.06.2026 aus Anlass unseres Sportsamstages erfolgreich mit in das Festgelände integriert haben.

Ziel